Konrad-von-Dürn-Realschule

Walldürn

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29.04.2019

Eine „GRÜNE WOCHE“ in Freiburg und Umgebung - Bericht einer deutsch-französischen Schülerbegegnung -

Wir, 22 Schüler der 7., 8. und 9. Klasse Französisch, trafen uns am Montag, den 8. April 2019 um 8:45 Uhr mit Frau Binnig und Herrn Tonnier am Bahnhof Walldürn und fuhren mit dem Zug zunächst nach Seckach und von dort aus mit der S-Bahn nach Heidelberg Hauptbahnhof.
In Heidelberg hatten wir eine Dreiviertelstunde Zeit zum Umsteigen und durften uns bei den Geschäften und Schnellrestaurants im Bahnhof mit Snacks und Getränken versorgen.
Bald ging es weiter nach Karlsruhe, nachdem wir uns beispielsweise bei McDonalds und Dunkin Dounuts „aufgetankt“ hatten. Von dort aus fuhr dann unser Anschlusszug nach Offenburg und der folgende schließlich nach FREIBURG!
Vom Bahnhof in Freiburg aus ist unsere Gruppe mit der Straßenbahn noch einige Haltestellen gefahren und dann mit dem gesamten Gepäck 800 Meter weiter zur Jugendherberge marschiert.

Nachdem auch der Bus mit unseren französischen Austauschpartnern angekommen war und wir unsere Zimmer zugeteilt bekommen hatten, richteten wir uns darin ein und machten uns ein wenig bekannt.
Schon kurz darauf ging es nämlich zum ersten Programmpunkt, bei dem wir unsere Austauschpartner/in auf Französisch der gesamten Gruppe vorstellen mussten.
Anschließend führten wir im Plenum unsere schon in der Schule vorbereiteten Präsentationen zu verschiedenen Themenbereichen wie Mülltrennung, Umweltprobleme, Maßnahmen des Umweltschutzes, Vor- und Nachteile von erneuerbaren und nicht erneuerbaren Energien etc. ebenfalls in der Fremdsprache vor.

In den kommenden Tagen erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm zum Thema „Umweltschutz und Sport“:

Am Dienstagvormittag bekamen wir eine interessante Führung, bei der uns in dem Freiburger Stadtviertel “Vauban” energie- und ressourcensparendes Wohnen und das erste Plus-Energie-Gebäude, als“Heliothrop” bekannt, vorgestellt wurde.
Am Ende konnten wir unser neu erworbenes Wissen in einem Quiz anwenden.
Leider hat es den gesamten Vormittag geregnet und wir waren ein wenig durchgefroren.
Nach einem erwärmenden Mittagessen in der Jugendherberge wurden wir mit dem Bus in die Freiburger Altstadt gefahren, wo wir in deutsch-französischen Gruppen eine deutsch-französische Stadtrallye und Interviews mit Passanten bezüglich ihres Verhaltens und ihrer Einstellung zu Umweltthemen durchführten, ehe wir ein wenig Zeit zum Bummeln hatten. Leider hat es auch am Nachmittag dauerhaft geregnet. 
Abends stellten wir die Ergebnisse der Interviews der gesamten Gruppe vor und es gab einen Preis für das Team mit der höchsten Punktzahl bei der Stadtrallye.

Am Mittwoch stand - wie zu erwarten mal wieder bei Regenwetter - im Wald neben der Jugendherberge ein Orientierungslauf mit Umweltfragen auf dem Programm, bei dem wir jeweils mit unserem Austauschpartner und einer Karte im Tandem Punkte finden mussten, an denen deutsche oder französische Fragen versteckt waren.
Schnell mussten wir zurück zum Treffpunkt laufen, wo wir den Lehrern die deutschen oder französischen Antworten mitteilten, um weitere Punkte auf der Karte zu erhalten.
Durchnässt und matschig hatten wir ein warmes Mittagessen und ein neues Outfit bitter nötig, ehe wir zu einer kostenlosen und sehr interessanten Führung im gegenüber liegenden Schwarzwald-Stadion aufbrachen. Unser netter französischer Busfahrer brachte uns dort hin und fuhr uns im Anschluss daran auf den Feldberg – wo wir in der FUNDORENA “indoor” Klettern, Trampolin hüpfen , Eislaufen und Fußball spielen konnten, da wetterbedingt der Kletterwald Kenzingen abgesagt werden musste. Wir waren sehr glücklich über diese trockene sportliche Alternative, die uns ebenso wie der Orientierungslauf am Morgen noch fester zusammenschweißte.
Nach dem Abendessen wurde das Sieger-Team des Orientierungslaufes prämiert und es war noch etwas Zeit für Gesellschaftsspiele und Tischkicker bzw. Tischtennis im Aufenthaltsraum.

Eine Aktivität im Nachbarland Frankrecih durfte natürlich nicht fehlen, somit fuhren wir am Donnerstag über die Grenze ins Elsass nach Colmar, wo wir nach einer 30minütigen Kahnfahrt auf der Lauch in neu eingeteilten zweisprachigen Gruppen - bei SONNENSCHEIN - bekannte Gebäude finden, Fotos machen und Interviews auf Französisch durchführten, deren Ergebnisse am Abend wieder allen Teilnehmern präsentiert wurden.
Es war ein toller Tag, bei dem wir genügend Freizeit hatten, um den Frühlingsmarkt in der Innenstadt zu besuchen und uns als Ergänzung zu unserem Lunchpaket den ein oder anderen Crêpe, ein Eis oder andere Süßigkeiten zu genehmigen.
An diesem letzten Abend konnten wir nach hartnäckigem Bitten und Verhandlungen mit den Lehrern die Bettruhe von 22 auf 23 Uhr verschieben, bis alle in ihren Betten lagen, dürfte es jedoch Mitternacht gewesen sein. ;)

Am Abreisetag standen alle früh auf, um nach dem leckeren Frühstück vom Buffet die letzten Handgriffe im Zimmer zu tätigen. Es mussten die Betten abgezogen und alle Sachen aufgeräumt und natürlich gepackt werden, denn pünktlich um 8 Uhr wurden wir mit dem Bus von dem absolut einmaligen, besonders netten und lustigen Busfahrer der Franzosen zum Bahnhof gefahren.
Zuvor hatten wir uns noch – im Kugellager – jeder von jedem persönlich verabschiedet und es sind sogar einzelne Abschieds-Tränchen geflossen.
Vom Bahnhof aus gingen dann unsere Züge wieder in Richtung Offenburg, Karlsruhe und nach einer kurzen Pause weiter nach Heidelberg, Seckach und Walldürn.
Am heimischen Bahnhof wurden wir dann von unseren Eltern abgeholt.

Es war trotz Regenwetter eine tolle Woche mit vielen schönen Erlebnissen und Begegnungen.
Die Jugendherberge war sauber, das Personal nett, das Frühstück lecker, nur die Mengen an Pasta, die es gab, reichen uns für die nächsten Wochen.
Zum Glück hatten wir in diversen Städten die Möglichkeit, uns andere mehr oder weniger gesunde Köstlichkeiten zu genehmigen.

Wir danken im Namen der beteiligten Schüler* der Französischklassen Klassen 7-9 ALLEN, die uns diese Reise ermöglicht haben, insbesondere dem Deutsch-Französischen Jugendwerk für die finanzielle Unterstützung an dieser Drittortbegegnung.

Firus D. (Klasse 7) und Co.



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